Waldvolk e.V. Adventslichter

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Oktober 2016

Waldgeburtstag

Wilder Freitag, 07.10.2016

Wir haben einen Geburtstagszwerg. Und weil er 5 Jahre geworden ist, haben wir uns eine Zwergenprüfung überlegt. Die Kinder führen ihn in den Wald – ohne Eltern natürlich. Dort muss er ohne stolpern über einen fiesen Moos-Äste-Teppich steigen und einen Ast mitbringen. Dabei lernt er die wichtigste Zwergenregel: Immer gemeinsam handeln.
Alle Kinder schleppen einen Riesenast zum Stammplatz. Dort wird das Geschenk überreicht: Säge, Feile und Schraubendrehen. Nach einer Einweisung in sicheres Arbeiten soll der angehende Waldzwerg das Holz bearbeiten. Auch das meistert er super. Prüfung bestanden, Waldzwerg strahlt!
Jetzt gibt es auch für die anderen kein Halten mehr: alle arbeiten am Holz. Selbst der Hund findet eine Ecke zum Zerbeißen. Die Kinder zeigen sich gegenseitig wie es geht. Ab und An greifen wir ein und zeigen die richtige Handhabung von Säge und Feile.

Die Kinder gehen in den Finsterwald und spielen dort bei den Buden. Wir Großen genießen die Gemeinschaft und die Sonne. Da klammern sich die Kinder an ihre Mütter und hängen wie ein Klotz am Bein. Alle lachen und scherzen darüber. Dann fallen die Kinder übereinander her und tollen herum wie junge Wölfe. Es nimmt gar kein Ende. Langsam treiben wir sie aber doch Richtung Parklpatz. Kugelnd und Raufend.
Als wir dort sind, sind die Kinder immer noch ausßer Rand und Band. Sie heulen wie die Wölfe. Zitat aus unserem Konzept: "In der Ruhe des Waldes entspannt sich das Eltern-Kind-Verhältnis schnell." Wieder heulen unsere jungen Wöfe. "Hört ihr die Stille des Waldes?", sagt eines der Kinder und heult. Alle heulen mit. "Und wie lieblich die Vögel singen!" Wieder ein Heulen. Lachend packend wir die Kinder ins Auto und beenden den Waldtag.

Geschenkübergabe Waldzwerge mit Werkzeug In der Bude Spaziergang mit der Kleinsten Sonnenuntergang im Wald

Einweihung der Feuerstelle

Wilder Freitag, 14.10.2016

Heute haben wir Besuch. Die Kinder führen ihn quer durch den Wald zu unserem Stammplatz. Die Erwachsenen gehen den Weg und schleppen das Holz. Es ist trocken und sonnig, bestes Wetter um die Feuerstelle einzuweihen.
Die aufgeräumte Feuerstelle sieht noch gut aus, nur etwas Huflattich ist nachgewachsen. Wir säubern die Stelle und entfachen das Feuer. Die Kinder klettern auf den Bäumen und düsen durch den Wald. Unser Besuchskind ist auch gleich mit dabei. Wir Frauen hüten das Feuer – wie sich das gehört ;) Ab und an kommt eines der Kinder und kokelt mit dem Feuer. Vor allem die vertrockneten Blütenstände der Wilden Möhre entflammen zu zauberhaften Bildern.
Wir sind alle sehr entspannt. Nur der Hund japst, weil sich immer einer findet, der den Ball wirft. Nach dem Picknick spielen die Kinder verstecken und wir rollen einen Baumstamm unter die Weide als Kletterhilfe.
Am Ende des Ausfluges sagt unser Besuchskind: "Heute Nacht schlafe ich bestimmt gut ein."

Regenwald am Taternplatz

Wilder Freitag, 21.10.2016

Wir treffen uns regendicht eingepackt am Taternplatz. Das ist auch nötig, denn der Herbst zeigt sein nass-kaltes Gesicht. Immerhin leuchten die Blätter durch den Regen.

Die Kinder spielen mit dem Hund und finden Häuser, Burgen, eine Wasserleitung und Toiletten. Tatsächlich gibt es jetzt auch Pilze: Schwefelkopf und unser "Regenschirm für Ameisen" Auch einen Knollenblätterpilz können wir bewundern &ndash mit Entwicklung von der Knolle bis zum Hut.
Durch den Regen wandern wir zur Pferdetränke. Ist die voll! Aber langsam werden einige Kinder nörgelig. Es ist wirklich nass. Langsam geht der Regen gar in Schneematsch über. Wir drehen unsere Runde zu Ende und picknicken im Kofferraum vom Ford. Leckere Apfelmuffins und Körnerbratlinge.
Merke: Je schlechter das Wetter, desto besser das Essen :)

Wo sind wir hier?

Wilder Freitag, 28.10.2016

Wir haben wieder Besuch, das freut die Waldzwerge. Weil wir in der letzten Zeit so oft am Taternplatz waren und weil das Wetter recht kühl und feucht ist, planen wir heute eine Expedition. Wir gehen vom Weg rechts in den Wald und lassen uns von wunderbaren Spielplätzen leiten. Wir überqueren einen Farn umwundenen Bach, sehen Elefanten in Grün und die ersten Waldgespenster, Balancieren über Baumstämme und schubsen Bäume um. Der Hund geht glatt nochmal baden, aber die Kinder finden es zu kalt. Zum Glück!

Nach reichlich spielen und 'expeditieren' bekommen wir Hunger. Wir wollen "nur noch" kurz bis zur Pferdetränke, weil wir dort einen schönen Platz haben. Aber als wir da ankommen, wo wir den Weg vermuten, finden wir uns auf einer breiten Schneise wieder, die wir noch nie (bewußt) gesehen haben. Schock? Nee, kein Schock, Hunger! Und weil der Jägerturm die Kinder reizt, haben wir ein etwas erhöhtes Picknick im Hochsitz.
Als alle gesättigt sind, gehen zwei Scouts loß, um den Weg zu finden, die Erwachsenen packen die Reste ein. Die beiden Waldzwerge kommen bald zurück und führen uns in bekannte Gefilde. Ach so!!! Hier sind wir!!!

Wir haben noch immer nicht genug und gehen zur Pferdetränke klettern. Nun taut unser Besuch so richtig auf und die Schlammpfützen werden bespielt. Danach sehen die Waldzwerge wie Olchis aus. Dreckige Kinder sind glückliche Kinder!



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